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Es kam aus der Leitung IV Eriks Wahn von Dan Richter
Besetzung:
(Um den Film zu sehen, brauchen Sie den Macromedia Flash Player.) aufgeführt
bei der Chaussee der Enthusiasten
SPRECHER: Siegemut, Angehöriger einer Geheimloge hat auf hinterlistige Art und Weise vier Freunde von Erik umgebracht, die dieser beim lustigen Versteckspiel findet. Er rennt auf der Stelle zur Polizei. Doch was ist das? Niemand scheint ihm zu glauben. Es ist, als hätten dieser vier Jungen nie existiert. Was soll der Scheiß! Zu allem Überfluss erhält er auch noch anonyme Anrufe von einer anonymen Stimme, von der nur wir, die allwissenden Zuschauer in Komplizenschaft mit dem noch allwissenderen Autoren wissen, dass es sich um Siegemut handelt. Bedrohlicher Greis verfolgt Erik. Erik hat schreckliche Angst. Sie rennen (in Zeitlupe) im Publikum umher. Der Greis ist Erik dicht auf den Fersen, erwischt ihn aber nicht. Erst ganz zum Schluss (auf der Bühne) packt er ihn. Erik
starrt ins Publikum und schreit in Panik: Aaaaah! Erik
(erwacht schreiend in den Armen des Vaters und beruhigt sich langsam):
Aaah! Ah! Ah! Vater:
Was ist dir Erik? Hast du schlecht geschlafen? Erik:
Er war wieder da! Er hat mich verfolgt. Vater:
Wer war wieder da? Erik:
Die Stimme aus dem Telefon! Vater:
Die Stimme aus dem Telefon? Ha, ha, ha! Wie kann denn das sein? Erik:
Was meinst du? Wie kann was sein? Vater:
Du sagst, du hast von der Stimme geträumt, von der du behauptest, dass
sie dich immer anruft. Erik:
Ja, Papa. Vater:
Aber wie kann dich denn die Stimme verfolgen? Erik
(denkt nach): Stimmt, Papa. Vater:
Wie kann es sein, dass dir „eine Stimme“ hinterherläuft! Erik:
Stimmt, Papa. Vater:
Wenn es doch nur „eine Stimme“ ist? Erik:
Stimmt, Papa. Vater:
Wie ist es möglich, dass „eine Stimme“ so ein ekelhaftes
Greisengesicht mit langer Nase hat und dich packen will? Erik:
Stimmt, Papa. (Hält inne) Äh, Papa? Vater:
Ja, Erik? Erik:
Woher weißt du, dass er ein ekelhaftes Greisengesicht mit langer Nase
hatte? Vater:
Na, das hast du doch selber... Äh, ich meine, das hab ich doch gar
nicht .... Ich meine, das kann man sich doch denken, dass ... Äh, also
schlaf jetzt wieder. Erik:
Wo gehst du hin? Vater:
Auf Arbeit. Erik:
Willst du mir nicht heute sagen, wo du arbeitest? Vater
(steigert sich langsam in eine Tirade): Nein, das würde dich zu
sehr beunruhigen. Du hattest schon einen Alptraum. Wenn ich es dir heute
sagen würde, würdest du vor Angst starr werden, der kalte Schweiß würde
sich auf deinem Rücken zu Eiswürfeln kristallisieren, deine Augen würden
aus den Höhlen treten, in deinem Gesicht würden Pickel in Kirschgröße
wuchern, dein Atem würde dir stehen bleiben, deine linke Hand würde
gelähmt werden, dein rechter Fuß würde verkrüppeln, dein Geist würde
umnachtet, du würdest den Rest deiner Tage im Irrenhaus verbringen. Im
Irrenhaus!! IM IRRENHAUS!!! HAHAHA! Erik
(verängstigt): Papa! Vater
(Wieder völlig normal): Ja, Erik. Ich hoffe, du verstehst, was
ich meine. Erik:
Ja, Papa. Vater:
Und denk daran, deine Pillen zu nehmen, damit du aufhörst zu glauben,
du hättest diese vier seltsamen Freunde mit den noch seltsameren Namen
gehabt. Erik:
Aber, ich hatte sie! Vater:
Ja, ja, ist ja gut. Und einer hieß Adenauer, ich weiß. Vater geht. Erik im Bett. Szene 2 Verkäufer:
Einen Adapter? Mit Kabel oder zum Selberlöten? Erik: Mit Kabel. Verkäufer:
4,95. Erik: Bitte. Verkäufer:
Danke Erik
geht aus dem Laden (Verkäufer ab.) Siegemut
tritt auf Erik zu. Siegemut:
Guten Tag, mein Freund. Erik:
Guten Tag, was ist? Siegemut:
Erkennst du mich nicht? Erik:
Nein, wer sind Sie? Siegemut:
Ich bin Siegemut. Erik:
Lassen Sie mich in Ruhe, ich bin selber verrückt. Siegemut:
Du bist unser Auserwählter. Erik: Aaaaaah! Szene wie zu Anfang. Diesmal jagt Siegemut den Erik durchs Publikum. Schlussmusik – Black Wings Sprecher: Erik, ein Auserwählter? Hat diese Szene irgendetwas an nennenswert Neuem gebracht? Was ist mit dem Vater? Steckt er unter einer Decke? Wenn ja unter welcher? Welcher-popelcher! Was soll die Fragerei! Ihr erfahrt beim nächsten Mal mehr. ******************** |